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Statements der Preisträger
Im Rahmen der Urkundenübergabe hatte jede Preisträgerin bzw. jeder Preisträger nochmal Gelegenheit zu berichten, welche Botschaft mit dem Plakat rübergebracht werden sollte.
Die beeindruckenden Statements haben wir hier für Euch zusammengestellt.
Laura Hagemann, Friedrich-Spee Gymnasium, Rüthen (1. Platz):
“Das größte Problem am Schlankheitswahn ist, dass besonders Mädchen durch das ständige Denken an ihren angeblich nicht perfekten Körper ihre wahren Talente vergessen. Doch vor allen Dingen vergessen sie, was wichtig ist. Für Freunde, Familie oder den Beruf ist es völlig egal, ob man Kleidergröße 34 oder 44 trägt. Wichtig ist, gesund und glücklich zu sein und wenn man sich mit Magermodels vergleicht, dann sollte man bedenken, dass diese vermutlich nicht besonders häufig einfach einmal Spaß haben. Wer schlau ist, der weiß: Oberflächlichkeiten bringen mehr Nachteile als Vorteile.
Mir war es wichtig mit meinem Plakat zu zeigen, dass oft die Menschen am schönsten erscheinen, die selbstbewusst und mit sich zufrieden sind.
Fitnesscenter und Diätprodukte werben mit unerreichbaren Idealen und wollen nicht das Beste für die Menschen, sondern einfach nur mehr Geld in ihrer Tasche. Mein Rat ist: Im Zweifelsfall auf ehrliche Freunde hören.”
Charlotte Meier & Lutz Althüser, Gymnasium Dionysianum, Rheine (3. Platz):
“Die Idee, eine Collage zu erstellen, hatten wir beide von Anfang an.
Wir wollten uns mit unserem Plakat gar nicht auf den Schlankheitswahn fokussieren, sondern zeigen, dass jeder Mensch auf seine ganz eigene Art und Weise schön ist, egal ob dick oder dünn.”
Anna Losacker, Städt. Gymnasium, Leichlingen (4. Platz):
“Ich habe das Plakat gemalt, weil ich finde, dass jeder so sein soll, wie er ist und dass man wissen muss, dass es wichtigere Dinge gibt als Schönheit.
Da ist es gut, Freunde zu haben, die nicht immer an einem herum mäkeln, sondern auch mal sagen, was hübsch an einem ist. Denn Dein Leben hat Gewicht!!”
Malte Erichlandwehr, Christopher Redeker, René Remmert & Selina Schira, Gesamtschule Borbeck (5. Platz):
René Remmert: “Ich habe mich mit dem Thema befasst, da in meinem Bekanntenkreis an Magersucht erkrankte Personen sind und ich gesehen habe, was das mit einer Person macht, wie die sich verändert. Wenn wir denen dann was dazu gesagt haben, sind einige ganz schön aggressiv geworden, weil sie das nicht wahr haben wolltgen.
Wir wollen mit dem Plakat Menschen darauf hinweisen, wie gefährlich so eine Diät sein kann, wenn das kein Maß hat. Da geht jemand hin und will immer mehr abnehmen, um einem Schönheitsideal zu entsprechen. Wenn das dann kein Ende findet, endet das oft genug in Magersucht.”
Christopher Redeker: “Wir haben uns mit dem Thema befasst, weil es wichtig ist, da viele Menschen in Deutschland an Magersucht leiden und nicht wissen, dass das eigentlich eine schlimme Krankheit ist.
Wir wollen mit dem Plakat schockieren, weil in unserer Zeit die meisten Leute nur auf Dinge reagieren, die sie auch schockieren. Auf diesem Weg wollen wir auf das Problem aufmerksam machen.”
Selina Schira: “Ich will damit zeigen, dass es nichts bringt abzumagern um anderen zu gefallen und irgendeinem Bild nachzueifern. Das Plakat soll auch darauf hinweisen, dass es sinnvoll ist, in so einem Fall Hilfe zu suchen.
Auf das Thema bin ich gekommen, weil wir das im Unterricht behandelt haben und unserer Lehrer uns dann auf den Wettbewerb hingewiesen hat.”
Malte Erichlandwehr hatte sich den Aussagen angeschlossen.
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Diese ganzen size-zero-Models gehen mir auf die Nerven!
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